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- miteinander, füreinander - für Horb mit allen Stadtteilen - die Freien Demokraten / Freien Wähler (FD/FW) -

Liebe Horber Mitbürgerinnen und Mitbürger,

am 25. Mai 2014 können Sie mit Ihren 32 Stimmen für den Gemeinderat entschieden, welche Menschen in den kommenden fünf Jahren die Geschicke unserer Stadt im Gemeinderat der Großen Kreisstadt Horb am Neckar bestimmen werden. Danke für Ihr Interesse, Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung!
Für uns gibt es eine Stadt, die aus einer Kernstadt und ihren 17 Stadtteilen besteht. Wir haben den Anspruch für alle Bürger in ihrer Gesamtheit unter den gegebenen Rahmenbedingungen das Beste zu schaffen und wehren uns strikt dagegen, machtgetriebene Verteilungskämpfe mitzumachen. Wir wollen eine sachliche und ehrliche Politik im Sinne unserer Gesamtstadt. Eine Entwicklung der Stadtteile kann und darf nicht unabhängig voneinander stattfinden, sondern muss gemeinsam betrachtet werden. Die Kernstadt muss zentrale Versorgungsfunktionen erfüllen, die Stadtteile müssen im Dorfkern attraktiv bleiben und ebenso Wachstumschancen haben. Dafür setzen sich alle Kandidaten der FD/FW aus Kernstadt und Stadtteilen ein. Deshalb können Sie bei der Wahl die Liste der Freien Demokraten / Freien Wähler auch unverändert abgeben.

Ein zentrales Thema der nächsten Jahre ist für uns der Ausbau des Bildungsangebots auch und insbesondere angesichts der Herausforderungen, die der prognostizierte Bevölkerungsrückgang mit sich bringen wird. Neben den staatlichen Einrichtungen wollen wir, zusätzlich in Kooperation mit privaten Anbietern, Horb auf lange Sicht zu einem herausragenden Bildungsstandort machen, da wir Wissen und den Zugang zu Bildung als einen der wesentlichen Schlüsselfaktoren der Zukunft halten. Die Nähe zum Wohnort, gerade bei Kindergärten und Schulen, ist für uns dabei ein wichtiges Kriterium.

Die Finanzen sind Mittel zum Zweck und notwendige Grundlage, um gute Arbeit im Sinne der Bürger leisten zu können. Wir wollen in den kommenden Jahren auf einen soliden Haushalt hinwirken, was mit dem Abbau von Schulden auch in schwierigen Zeiten einhergehen muss. Angesichts der aktuellen Prognosen wird dies eine Herkulesaufgabe werden, die wir mit Sachverstand und unter nachhaltigen Gesichtspunkten mitgestalten wollen. Die Vielfalt der Berufe sowie die vielen Unternehmer in unseren Reihen sehen wir hier als Stärke, die wir einbringen werden. Die erfolgte Erhöhung der Grundsteuer halten wir für falsch.

Die Jugendarbeit, samt der Betreuungsangebote für unsere Kinder, sind für uns ebenfalls wesentliche Faktoren, um unserer Stadt eine Zukunft zu geben. Nur wenn es gelingt, junge Menschen an Horb zu binden, haben wir dem demographischen Wandel etwas entgegen zu setzen. Dementsprechend wollen wir die offene Jugendarbeit weiter fördern, neben der Arbeit mit sozial auffälligen Jugendlichen mehr Angebote für alle Jugendlichen machen und das Freizeitangebot samt dazu notwendigem ÖPNV verbessern. Außerdem wollen wir den Ausbau von Betreuungsangeboten in Kindergarten und Schule weiter voranbringen. Dies muss einher gehen mit einer Stärkung des Ehrenamts gerade auch in den Vereinen, die Jugendarbeit betreiben. Wir wollen eine familienfreundliche Stadt, in der man bis ins hohe Alter gut wohnen und leben kann. Die Einrichtung des Jugendgemeinderates begrüßen wir und freuen uns auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit der jungen Generation.

Aus unserer Sicht ebenfalls ein Schlüsselfaktor für eine gute Zukunft unserer Stadt wird die Stärkung des Einzelhandels in Verbindung mit einer weiteren Attraktivitätssteigerung der Innenstadt sein. Eine Sortimentsbeschränkung auf dem Hohenberg ist in solchen Fällen, wie unabhängige Experten immer wieder bestätigen, ein unbedingtes Muss. Die Kernstadt samt Handel muss als Versorgungszentrale des gesamten Stadtgebiets attraktiv genug sein, um die Anforderungen erfüllen zu können. Dazu gehört es auch Bereiche voranzutreiben, die nicht unserem direkten Einfluss unterliegen, wie etwa die Erhaltung des Krankenhausstandorts in Horb. Die weitere Erschließung des Bahnhofareals zur Vervollständigung des Branchenmixes ist und bleibt für uns strategisches Ziel. Das Grünprojekt wurde von uns stark gefordert und muss nun konsequent, zum Nutzen der Bewohner von Stadt und Stadtteilen, umgesetzt werden.

Unser Dauerthema ist aber der Verkehr. Seit der Gründung der FD/FW vor 25 Jahren haben wir massiv gegen alle Widerstände die Hochbrücke durchgesetzt. Die Hochbrücke muss dringend und schnell gebaut werden. Sie entlastet nicht nur die Innenstadt von Verkehr, Lärm und Schadstoffbelastungen, sie verbindet vor allem viele Ortsteile ohne Berg-Tal-Berg Verkehr und bindet das Industriegebiet optimal an die Autobahn an.

Ihr
Dr. Alfred Seifriz
Faktionsvorsitzender FD/FW
 

Im Überblick - was wir erreichen wollen:

  • Ausbau des Bildungsangebots und schnelle Sanierung der mit Schadstoffen belasteten Schulen. Neue Angebote auch in Kooperation mit privaten Anbietern. Bestehende Institutionen wie Stadtbücherei und Projekt Zukunft/Kloster fördern. Dezentrale Grundschulen und Kindergärten.
  • Hochbrücke und B 28 in Richtung Freudenstadt so schnell als möglich, L 395 nach Mühringen direkt an die B 32 Autobahnzufahrt anbinden.
  • Stärkung des Handelsstandortes. Fortsetzung der Entwicklung am Bahnhofsareal „Neckargalerie“ sowie systematische Entwicklung der Kernstadt als strategische Ziele. Damit verbunden Vervollständigung des Branchenmixes. Stärkere Berücksichtigung der historischen Kernstadt mit ihrem besonderen optischen Anspruch.
  • Entwicklung der Stadtteile vorantreiben durch gezielte Ausweisung von Baugebieten, Sanierungsgebiete in den Dorfkerne und Förderung der wohnortnahen Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs. Internet - Breitbandanbindung in allen Stadtteilen.
  • Solide Finanzen unter Fortsetzung des Schuldenabbaus, ohne bei Bildung, Kindern und Jugend zu sparen und die Steuern zu erhöhen.
  • Attraktivitätssteigerung der Kernstadt in Verbindung mit einer Verkehrsentlastung durch die Hochbrücke samt Lärmschutz und attraktiven Grünflächen als Schlüssel zur weiteren innerstädtischen Entwicklung im Sinne aller Stadtteile.
  • Erhaltung und Wiedereröffnung des Horber Krankenhausstandortes als Zentrum der regionalen ambulanten und stationären Gesundheitsversorgung.
  • Ausbau der frühkindlichen sowie der Ganztagesbetreuung von Kindern unter Beibehaltung der wohnortnahen Kindergärten und Schulen.
  • Stärkung der Jugendarbeit und Verbesserung des Freizeitangebots für junge Menschen. Förderung des Ehrenamtes.
  • Fitness für den demographischen Wandel unter anderem in Sachen Barrierefreiheit, mit passenden Wohnformen und Betreuungsangeboten für unsere Senioren sowie einer besseren Anbindung an den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV).
  • Gezielte Ansiedlung von kleinen und mittelständischen Unternehmen vor allem um das Arbeitsplatzwachstum der vergangenen Jahre fortzusetzen
    Sicherung der Infrastruktur unter stärkerer Berücksichtigung ökologischer Aspekte sowie gezielte Förderung von umweltschonenden und energiesparenden Konzepten. Verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien bei städtischen Gebäuden.
  • Ausbau regenerativer Energien, vor allem der Wasserkraft, mit dem Ziel Klimaneutrale Kommune zu werden.
  • Konsequente Planung der Konversion der Kasernenflächen unter Nutzung wesentlicher Teile der Flächen für eine attraktive Wohnbebauung. 
 
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