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Pilotprojekt Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum E-Mail
Wie können wir zukünftig die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum sicherstellen? Diese Frage beschäftigt uns in Horb im Besonderen, jedoch nicht nur uns. Landauf und landab steht diese Frage überall dort im Raum, wo große Strukturen nur sehr schwer zu erhalten sind. Also muss es mehr Menschen geben, die ein Interesse daran haben, eine Antwort auf diese Frage zu finden. Aus diesen Überlegungen heraus ist der Antrag für ein "Pilotprojekt Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum" entstanden.

Der Grundgedanke ist dabei, alle Akteure zu bündeln, die an der Antwort auf die Ausgangsfrage ein Interesse haben. Dabei sollten auch künstlich geschaffene Grenzen, wie etwa die des Landkreises ignoriert werden. Diese verhindern vielleicht wirtschaftlich sinnvolle Lösungen, die aufgrund der Beachtung dieser Grenzen heute nicht diskutiert werden. Aufgrund der Diskussion im Rat und der damit verbundenen Ratlosigkeit wurde der Antrag später ergänzt (siehe PDF-Datei).

Der Antragstext:

Antrag "Pilotprojekt Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum" 

Der Kreistagsbeschluss vom 17. Dezember 2012 zur Schließung des Horber Spitals ist ein historischer Tiefpunkt in der Geschichte des Landkreises Freudenstadt. Gleichzeitig zeigt er die Not auf, die in punkto Sicherung der Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum besteht. Das Risiko, dass durch eine Schließung des Standortes in Horb der Standort in Freudenstadt weiter geschwächt wird, ist enorm. Dies wiederum würde zu einer weiteren Verschlechterung der Gesundheitsversorgung im Stadtgebiet führen, die es unbedingt zu vermeiden gilt. 

Deshalb beantragen wir, die Stadtverwaltung Horb möge mit den relevanten Ministerien, Institutionen und Unternehmen Kontakt aufnehmen, um ein "Pilotprojekt Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum" zu initiieren, das hier vor Ort durchgeführt wird. Im Rahmen eines solchen Pilotprojekts sollen gezielt neue Wege ausgelotet werden, wie die Gesundheitsversorgung der Raumschaft in Zukunft gestaltet werden kann. Gezielt sollen mögliche Partner über Stadt- und Landkreisgrenzen eingebunden werden.

Die Lehren aus einem solchen Projekt sollen verallgemeinert überregional zur Verfügung gestellt werden, da unsere Stadt und die Raumschaft nicht die einzigen sind, die dieses Problem lösen müssen. Damit wird gleichzeitig sichergestellt, dass der Erfolg des Projekts von übergreifendem Interesse ist. Dies ist wiederum eine notwendige Voraussetzung, damit ein solches Pilotprojekt gelingen kann. 

Mit den besten Grüßen
Holger Zimmermann
für die FD/FW-Fraktion im Gemeinderat Horb

[Erläuterungen zur Idee des Pilotprojekts]

 
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