Antrag auf gesetzliche Umlegung der Fläche östlich der L355 im Industriegebiet Heiligenfeld gestellt.


 In der Begründung des Antrags weisen wir darauf hin, dass in jüngster Zeit häufig Flächen für Industrie und Gewerbe in Horb nachgefragt werden. In diesem Zusammenhang erinnern wir an den letzten Bericht über Gewerbeansiedlungen von Herrn Blochwitz im Dezember 2020 im Rahmen einer Gemeinderatssitzung. Wenn ansiedlungswillige Gewerbebetriebe nicht berücksichtigt werden können, bringt das für unsere Kommune erhebliche Nachteile. Derzeit ist für die Stadt Horb lediglich das IKG Horb-Empfingen als neue Gewerbefläche in Planung. Daher halten wir es für unerlässlich, dass verfügbare Potentialflächen, die bereits im Bebauungsplan Heiligenfeld enthalten sind, erschlossen werden. Sollte eine zügige Erschließung der genannten, noch nicht genutzten Fläche durch freiwillige Umlegung nach dem „Horber Modell“ nicht möglich sein, beantragen wir die rasche Initiierung eines gesetzlichen Umlegungsverfahrens. 

FD/FW-Klausur 15.03.2021

 Die FD/FW-Fraktion des Horber Gemeinderates traf sich am 15.3.2021 zu einer fraktionsinternen Klausursitzung. Hierbei wurden die Themengebiete „Ideen für die weitere Entwicklung der Innenstadt“, sowie „zukünftige Verkehrsführung nach Fertigstellung der Hochbrücke“ beleuchtet. Es herrschte Konsens, dass nicht mit allen Maßnahmen zur Verbesserung der Situation der Kernstadt bis zur Eröffnung der Hochbrücke zugewartet werden kann. Zug um Zug könnten Verbesserungen umgesetzt werden, die Touristen und vor allem Radtouristen in unsere Stadt locken könnten, so z. B. ein gut markiertes Rundwanderwegenetz auf dem die historische Stadt erkundet werden kann. Angebunden werden sollte u. a. der Ringmauerweg. Eine gute Vermarktungsstrategie auch über die sozialen Medien ist auch hier entscheidend. Sehr wirksam wären mehr Grün und Bepflanzungen in der Innenstadt. Das Erreichte des „Neckarblühens“ sollte nicht Stück für Stück aufgegeben werden. Mit den großen Kübelpflanzen wurde schon einiges an Attraktivität für Frühjahr und Sommer geschaffen. In diesem Kontext ist an den Flößerwasen zu denken. Ein idealer Platz für eine Außengastronomie im Sinne eines Biergartens. Schon länger im Raum für dieses Quartier steht auch die Idee eines Hotels eingebunden in eine Gesamtplanung. Der Nutzen der Markthalle am jetzigen Platz wäre zu überdenken. Im Bereich der Oststadt sollte ein Bebauungsplan für den Gesamtbereich Festplatz, DH, Marmorwerk bis Stuttgarter Straße erstellt werden. Da es seit langem kein neues Wohnbaugebiet in der Kernstadt gibt, wäre der bisherige Festplatz eine Option für attraktive Wohnbebauung. Die Fläche bis zum Hallenbad kann in diesem Zug als Park gestaltet werden. Für den Festplatz gilt es einen anderen Standort zu finden. Die Verkehrsberuhigung der Innenstadt entscheidet essentiell über eine weitere positive Entwicklung der Gastronomie und des Handels der Kernstadt. Nach dem Bau der Hochbrücke ist eine starke Durchfahrtsbeschränkung der Neckarstraße zwischen Weinhaus Dörr und Volksbank anzustreben. Viele weitere Gedanken wurden formuliert im Bewusstsein, dass nur über einen langen Zeitraum und mit langem Atem große Projekte realisierte werden können. Um politischen Konsens muss zudem gerungen werden.